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«So dringlich, absurd und erschütternd war der Schweizer Rock schon lange nicht mehr. Wir wagen die Prognose: Wenn alle Blüten der Saison vergangen sind, wird Michael Fehrs düstere Wucht ein Fanal bleiben.»

18.11.2018 NZZ am Sonntag

 

«Hier werden der Klang seiner Stimme und ihr Duktus selber zum Instrument. Die Stimme ist dunkel und hat ein kratzbürstig-heiseres Timbre. Sie kann ruhig vor sich hin brüten, punktgenau Worte setzen, «heimlifeiss» aussparen, aufbegehren, kreischen, erschüttern. Fehrs Stimme wurde auch schon mit jener von James Brown oder Tom Waits verglichen, man könnte auch noch Captain Beefheart anführen. Aber solche Vergleiche sind so vermessen wie unzutreffend und nur lächerlich. Fehr klingt wie Fehr. Das ist einzigartig genug, um sich von diesem Erzähl-Blueser noch lange überraschen und unterhalten lassen zu wollen.»

8.11.2018, Luzerner Zeitung

 

«Die Musikalität der Texte verbindet sich mit dem Instrumentalspiel, dicht und intensiv. So manifestiert sich der Blues.»

November 2018, kulturtipp

 

«Auf «Im Schwarm» sind neun Songs, die mal drei, mal elf Minuten gehen und Kurzgeschichten ohne Plot und mit hohem Unterhaltungswert sind.»

7.11.2018, BernerZeitung

 

«Der Blues, die Königsdisziplin unter den musikalischen Geschichtenerzählerinnen, hat ein neues Zuhause Gefunden, überraschenderweise ein Schweizerdeutsches: im Schwarm.»

5.11.2018, Radio Stadtfilter

 

«Weil es sich nicht einordnen lässt. Weil es radikal und von einer unvergleichlichen Kraft ist.»

6.4.2017, SRF Kultur

 

«Alle sind baff. Alle sind sprachlos. Und ja, nach diesem Auftritt kann über eine Neuerfindung des Blues nun tatsächlich nachgedacht werden.»

29.2.2016, Der Bund

Glanz und Schatten (Auswahl)

 «Literatur an eine Grenze treiben, wo sie vorher noch nicht war.»

28.6.2017, hr2 Kultur

 

«Vielleicht spricht Michael Fehr überhaupt viel mehr zu sich als zu anderen, aber gerade darin besteht die Faszinationskraft dieser intimen, seltsamen Erzählweise.»

29.5.2017, SWR2

 

«Doch wer sich einlässt auf seine verlockend-schauerliche Bilderwelt, kommt mit jedem Vers selbst ein klein wenig mehr zu Bewusstsein.»

24.5.2017, faust Kultur

 

«Michael Fehr ist der Musiker unter den Autoren, er hat den Blues im Blut und behält den Wahnsinn im Auge.»

Mai 2017, Buchmedia Magazin Nr. 29

 

«Denn diese Sprachgebilde Michael Fehrs sind von einer unablässig wirksamen Rhythmik durchzogen, die das Entstandene auf einer bestimmten Ebene viel mehr zu Lyrik machen als manch andere explizit als Gedicht gemeinte sprachliche Hervorbringung unserer Tage.»

23.4.2017, fixpoetry

 

«Glanz und Schatten ist ein Werk, dessen sprachlicher Anderswelt man sich hingeben und darob dem Hier und Jetzt abhanden kommen kann.»

April 2017, 041 – Das Kulturmagazin

 

«Fehr erzählt anmutig aus den Tiefen der menschlichen Seele.»

 29.3.2017, SRF2 Kultur Kompakt (ca. ab Min 19.00)

 

«Fehr nimmt einfache Worte, stellt die Worte wie Tonfolgen in den Raum, setzt sie zueinander in ein Spannungsverhältnis, wiederholt und variiert sie, inhaltlich und in ihrem Wortklang. So erschafft er eine Klangskulptur, die mit Spannung aufgeladen existenzielles menschliches Erleben wiedergibt.»

25.3.2017, Berner Zeitung

 

«Es ist dieses einzigartige Zusammenspiel von Sprache und Erzählung, Form und Inhalt, die den Texten Charakter und Stimmung verleiht. Michael Fehr beweist eindrücklich, dass er gegenwärtig einer der originellsten Erzähler ist.»

22.3.2017, Der Landbote und ZürichseeZeitung (Schweizer Feuillton-Dienst)

 

«Dabei werden gängige Konventionen einmal mehr unterwandert, die Grenzen zwischen Lyrik und Prosa verschwimmen und Vergleiche zu anderen Kurzprosa-Autoren müssen einfach scheitern, wenn man sich Fehrs beispielloser Sprache annähern will.»

20.3.2017, Buchjahr 2017

 

«18 Geschichten aufs Mal – allesamt wild und nach wie vor voller fabelhafter Fantasie»

10.3.2017, Friday

Michael Fehr & Manuel Troller (Auswahl)

«Die Unterscheidung zwischen Worten und Musik, zwischen Poesie und Klang wird ziemlich schnell einmal hinfällig. Die zwei Künstler zelebrieren den Blues in jedem Ton und jeder Silbe.»

28.6.2018, zentralplus

 

«Ein kurzer Text über das Töten von Rebhühnern und deren Vorbereitung auf ihr Ende. Auf Messers Schneide, aber auch poetisch. Und im, tja, Halsumdrehen vorbei. Leider.»

24.10.2016, SRF Kultur

 

«Der Auftritt im Südpol war eine Wucht. Fehr wirkte wie eine stimmlich-performerische Mischung aus James Brown und Tom Waits, inklusive Kreischen, Ächzen, Stöhnen.»

13.6.2016, kulturteil.ch

 

«Die Musik keine akustische Illustration, kein «Poesie und Musik», sondern kongeniales Ineinandergreifen, ein Miteinander, Durchdringen von gespielten und gesprochenen Tönen, Text im Groove, rhythmisiert, Wörter, die Klang werden.»

7.4.2016, kulturteil.ch

Simeliberg (Auswahl)

«Radikal, ein großer Lesespaß und ein Stück Weltliteratur. … Als hätten Kafka und Beckett zusammen einen Krimi ausgeheckt.»

7.9.2015  ARD druckfrisch

 

«So geht es atemlos durch das ganze Buch dahin: mit einer literarischen Urgewalt, die gleichzeitig der Kargheit des Blues, der Innigkeit des Gebets und der Unmittelbarkeit des Comics abgeschaut ist.»

22.8.2015  Radio Bayern 2 (Diwan – Das Buchermagazin, ab 23. Minute)

 

«Im Kern dieser Poesie leuchten Farben, aus deren Zusammenspiel der Autor seine Geschichten entstehen lässt. Ihre Bildhaftigkeit ist so gewaltig, dass man sich beim Lesen zuweilen in einem düsteren Film wähnt.»

7.5.2015  WOZ

 

«Der junge Berner Autor Michael Fehr legt mit «Simeliberg» ein Buch von enormer Wucht vor. Es ist zum einen ein Krimi, zum andern ein düsteres Sittenbild der gar nicht heilen Schweiz.»

1.3.2015  NZZ am Sonntag

 

«Man liest mit offenem Mund – Staunen, schlägt die Faust auf den Tisch, darf das wahr sein?! Dieses traumwandlerische Sprachgefühl. Die Atmosphäre zieht sich zusammen wie ein organisches Ganzkörpergefängnis. Hey, ist das gut! Und macht das Angst! Und Freude!»

2.2.2015 Kulturmagazin

Kurz vor der Erlösung (Auswahl)

«In Fehrs Erzählweise feiert sich die Sprache»

3.5.2013 SRF 2

 

«Die Sätze entwickeln einen unwiderstehlichen musikalischen Sog, überzeugen aber auch durch ihre Bildkraft.»

28.4.2013, NZZ am Sonntag

 

«Fehr hat rhythmisches Gespür und virtuosen Wortwitz, sein performatives Poem klingt im besten Sinn eigentümlich.»

18.4.2013, Neue Luzerner Zeitung

Bruxelles

«Auf «Bruxelles» verarbeitet Michael Fehr nun Poesie zu einer Art Blues. Da ist ein heruntergekommener Soul in seiner Stimme, sie klingt ein bisschen wie die eines unglücklichen Kleinganoven in einem alten Westernfilm.»

11.11.2016, Der Bund

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