Biografie

Michael Fehr

Michael Fehr (*1982) studierte am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Y Institut der Hochschule der Künste Bern. Er ist Erzähler und lebt in Bern. Kurz vor der Erlösung (2013), Simeliberg (2015) und Glanz und Schatten (2017) sind seine Buchpublikationen. Er ist Mitgründer von Babelsprech zur internationalen Förderung junger Poesie und bis 2015 Teil der Projektleitung. Ausserdem ist er seit 2013 Juror des Literaturwettbewerbs Treibhaus. 2015 bis 2016 war er Teil des Hausautorenkollektivs am Luzerner Theater.

 

Aus einigen seiner Geschichten macht Michael Fehr zusammen mit dem Gitarristen und Komponisten Manuel Troller Musik, und er ist die Stimme auf dem Musikalbum Bruxelles des Pianisten und Komponisten Simon Ho.

Auszeichnungen

  1. Literatur-Mentoring des Kantons Bern 2012
  2. Werkbeitrag der Abteilung Kulturelles der Stadt Bern 2012
  3. BEST – Trächsel-Stipendium zum Berufseinstieg 2012
  4. Projektbeitrag des Amts für Kultur des Kantons Bern 2013
  5. Literaturpreis des Kantons Bern 2013
  6. Federwelt-Preis der Automatischen Literaturkritik 2014
  7. Kelag-Preis, Tage der deutschsprachigen Literatur 2014
  8. Bayern 2-Wortspiele-Preis 2015
  9. Literaturpreis des Kantons Bern 2015
  10. Weiterschreiben Stipendium der Stadt Bern 2016
  11. Atelierstipendium Villa Aurora, Los Angeles, USA 2016
  12. Atelierstipendium Sangam House, Bangalore, Indien 2017

Portraits & Gespräche

«Sprache ist zum Sprechen da. Schrift ist eine nette Verwandlung, aber zunächst einmal ist sie vor allem eine Konserve.»

17.12.2015  Der Bund

 

«Ich denke, dass ich kein Gegenwartsautor bin.»

22.8.2015  Neue Luzerner Zeitung

 

«In den Mythen schlägt auch einfach der Blitz ein und keiner fragt warum.»

5.7.2015  Tageswoche

 

«Michael Fehr: Ein Schriftsteller, der nicht schreibt.»

15.5.2015  SRF 1 Tagesgespräch

 

«Es ist enorm anstrengend, Michael Fehr zu sein.»

11.5.2015  SRF 3 Focus

 

«Wie ein langsames Tier – die Freiheit von Wortkünstler Fehr»

13.2.2015, SRF 2 Passagen

 

«Wenn Literatur aus pulsierender Sprache entsteht»

30.7.2014, SRF Kulturplatz

 

«Michael Fehr verbindet in lyrisch rhythmisierter Prosa die Kunst des Denkens mit jener des Sprechens und hat mit dieser Mischung jüngst in Klagenfurt überrascht»

25.7.2014, NZZ